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Zeiterfassung wird Pflicht

Am 14.Mai 2019 beschloss der Europäische Gerichtshof in Luxemburg, dass Arbeitnehmer einen Anspruch auf eine umfassende Arbeitszeiterfassung haben. Damit bestätigen die Richter eine Klage einer spanischen Gewerkschaft. Ist Ihr Unternehmen darauf vorbereitet?

 

Das EuGH Urteil
Die Gewerkschaft Federación de Comisiones Oberas unterstellte einer Tochterfirma der Deutschen Bank, dass sie ihre Arbeitszeiten nicht einhielt und die Überstunden zudem nicht protokollierte. Um dies zu verhindern forderte die spanische Gewerkschaft eine Vollerfassung der Stunden. Das spanische Gericht legte diese Klage zur Entscheidung dem EuGH vor. Um die Rechte der Arbeitnehmer besser schützen zu können, wurde dieser Klage zugestimmt. Das Gericht berief sich dabei auf europäische Charta der Grundrechte der EU und auf die Arbeitszeitrichtlinie des EU Parlaments aus dem Jahr 2003. Das bedeutet, dass zukünftig alle Arbeitgeber aus den EU-Ländern verpflichtet sind die gesamten Arbeitszeiten der Mitarbeiter systematisch zu erfassen. Wann dieses „zukünftig“ genau eintritt, steht dagegen noch nicht fest. Das Urteil des EUGH richtet sich nicht direkt an die Arbeitgeber, sondern an die jeweiligen Regierungen der Mitgliedsstaaten. Diese sind nun verpflichtet das Urteil möglichst zeitnah in neuen, nationalen Gesetzen umzusetzen.

Was bedeutet das für Deutschland und Österreich?
In Österreich gilt bereits seit Längerem die verpflichtende Vollzeiterfassung. Das derzeitige deutsche Recht, in Paragraf 16 Abs. 2 S. 1 ArbZG geregelt, verpflichtet jeden Arbeitgeber lediglich, die über die werktägliche Arbeitszeit hinausgehende Arbeitszeit der Arbeitnehmer zu erfassen. Eine Vollerfassung ist bisher also nicht vorgeschrieben und die Umsetzung der Erfassung der Mehrarbeit ist bisher oft nachlässig gepflegt. Für Unternehmen in Deutschland bringt das Urteil also einige Veränderungen mit sich. Modelle wie die Vertrauensarbeitszeit erfreuen sich hoher Beliebtheit, in Zukunft wird dieses Modell in der jetzigen Form jedoch nicht mehr umsetzbar sein. Wie genau nun die neue gesetzliche Regelung aussehen wird, wird sich zeigen. In der Ausarbeitung der Gesetzte hat der EuGH den Ländern absichtlich viel Spielraum gelassen, um den nationalen Besonderheiten der einzelnen Nationen Rechnung zu tragen.

Unsere Lösung: Reiner SCT
Auch wenn der Zeitpunkt und die genaue Ausarbeitung des Gesetzes noch unklar ist. Fakt ist: Arbeitszeiten müssen zukünftig erfasst werden. Umso früher sich Unternehmen darauf einstellen und sich auf die Vollzeiterfassung umstellen, umso einfacher wird der Übergang. Eine Möglichkeit Arbeitszeiten fehlerfrei zu erfassen, bietet die Zeiterfassungssoftware von Reiner SCT. Diese bietet einen umfassenden und lückenlosen Überblick über Arbeitszeiten, Überstunden, Gleitzeiten, Pausen und Urlaubszeiten. Das sorgt für Gerechtigkeit, Rechts- und Planungsschutz und ist an das Urteil des EuGHs angelehnt. Die Software von Reiner SCT bietet Urlaubs-, Schicht- und Abwesenheitsanzeigen, praktische Monatsübersichten, lückenlose Arbeitszeitnachweise, flexible Personal- und Projektplanung sowie Projektverwaltung und -auswertung. Mit der Erweiterung des Portfolios um die Zeiterfassungssoftware geht Medialine weiter auf die Bedürfnisse seiner Kunden ein und folgt dem eigenen Anspruch IT-Komplettlösungen aus einer Hand anzubieten.

Möchten Sie den Markt antizipieren und sich schon frühzeitig an die kommenden Veränderungen anpassen? Kontaktieren Sie uns per Mail unter sales@medialine.ag oder rufen Sie einfach Ihren Ansprechpartner bei Medialine an.

 

 

Über Medialine AG

Als Full-Service IT&C-Systemhaus steht die Medialine AG für maßgeschneiderte Lösungen für den Mittelstand. Seit über 15 Jahren verlassen sich Kunden auf Expertise und Know-how in den Bereichen IT&C Infrastructure, Managed & Cloud Services sowie Business Solutions. Heute betreut die Medialine AG hunderte mittelständische und große Unternehmen mit Premium IT-Services. Durch die bundesweite Ausrichtung profitieren die Kunden von einem engen Netz von Vertriebs- und Technikressourcen, mit der eine optimale Servicebetreuung vor Ort ermöglicht wird.

Kontakt:

Saskia Brose

Marketing/PR

Mail: saskia.brose@medialine.ag

Tel: +49 6751 – 85378-0

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