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Neues im Jahr 2020

Das Jahr 2020 hält einige rechtliche und organisatorische Neuheiten und Veränderungen bereit. Wir helfen Ihnen  den Überblick zu behalten und haben die wichtigsten Veränderungen für Sie und Ihr Unternehmen hier zusammengefasst.

 

 

1. Zeiterfassung für Mitarbeiter wird Pflicht

Dies ist die wohl weitreichendste gesetzliche Änderung für Unternehmen im Jahr 2020. Im Mai des vergangenen Jahres beschloss der Europäische Gerichtshof eine europaweite Richtlinie zur Zeiterfassung. Die Mitgliedsstaaten sind nun angehalten diese eigenständig umsetzen. Im Laufe des Jahres 2020 ist mit der Einführung der vepflichtenden Zeiterfassung in Deutschland zu rechnen. Daher lohnt es sich, sich diesem Thema frühzeitig anzunehmen. Wir berichteten ausführlich im Newsletter Dezember 2019.

 

 

2. Hohe Strafen für fehlerhafte Kassenführung

Auch bei der Kassenführung gibt es Änderungen im neuen Kalenderjahr. Die Kontrolle dieser soll vereinfacht werden, sodass Beweismittel ausreichen, um Bußgelder festzulegen. Sollten Bußgelder fällig werden, müssen sich Unternehmen außerdem auf deutlich höhere Kosten einstellen als bisher. Ab dem 01.01.2020 werden statt der bisherigen 5.000€ für ungenügende Kassenführung, bis zu 25.000€ fällig. Zur Kassenführung im Jahr 2020 gehört auch die Pflicht jeden Kassenbon zu drucken. Diese Kassensicherungsordnung stellt in der Praxis eine Herausforderung für viele, besonders für kleine Unternehmen dar. Elektronische Kassnesysteme müssen mit einer Technische Sicherungseinrichtung (TSE) versehen werden und vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert werden. Der österreichiche Hersteller Mesonic hat daher bereits eine Schnittstelle zu einer TSE erarbeitet, die das WinLine ERP direkt mit der Software verknüpft.

 

3. Das E-Rezept und die Videosprechstunde kommt

Die Gesundheitsbranche wird digital. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sollen zukünftig digital zwischen Arzt und Krankenkasse ausgetauscht werden, statt diese analog vom Arbeitnehmer an den Arbeitgeber übergeben zu lassen. Pflicht wird diese neue Regelung 2021, Kunden der Techniker-Krankenversicherung können dieses Modell schon in diesem Jahr testen. Eine weitere Neuheit, die schon 2020 flächendeckend angeboten werden soll, ist das e-Rezept. Das entsprechende Gesetz ist bereits im August 2019 in Kraft getreten und hat den Weg für das elektronische Rezept geebnet. Nach dem Gesetz müssen nun alle Gesundheitsorganisationen die notwendige, technische Basis für das E-Rezept schaffen. Das bedeutet in der Praxis die Ermöglichung von Videosprechstunden, auf deren Basis dann das e-Rezept ausgestellt wird.

 

4. Microsoft tauscht Windows-10-Browser aus

Lange Zeit war der Internet Explorer der meist genutzte Browser der Welt. Doch dann rüstete die Konkurrenz auf und vor allem Google Chrome lief sowohl dem Internet Explorer als auch dessen Nachfolger Edge, den Rang ab. Die Microsoft-Software galt als schwerfällig, unflexibel und unsicher. Nun zog Microsoft die Reißleine. Die eigene Engine wurde über Bord geworfen. Der neue Browser basiert nun auf Googles Open-Source-Code Chromium, auf dem auch Chrome basiert. Der umgemodelte Edge-Browser soll mit größerer Leistungsfähigkeit, erweitertem Datenschutz, persönlicherem Surferlebnis, verbesserter Suchfunktion und hoher Kompatibilität überzeugen.

 

5. Windows 7 Support ist ausgelaufen

Am 14. Januar 2020 ist der Support für Windows 7 ausgelaufen. Das System kann zwar weiterhin installiert und genutzt werden, wird aber nicht mehr nach aktuellen Sicherheitsstandards geschützt. Wichtige Sicherheitsupdates werden beispielsweise nicht mehr angeboten. Es ist möglich für viel Geld zusätzliche Services zu buchen, einfacher ist jedoch der Wechsel zu Windows 10. Erfahren Sie hier (Link) mehr und verlieren Sie keine Zeit mit Ihrem Wechsel.

 

6. Steuervorteile für E-Dienstwagen und Fahrräder

Mit Beginn des Jahres werden neue Anreize geschaffen, um das Klima zu schützen. Wer einen E- oder Hybrid-Dienstwagen nutzt und diesen auch privat in Gebrauch hat, muss monatlich nur noch maximal 0,5 Prozent, statt des bisherigen 1 Prozent, des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern. Die Regelung, die bisher nur für Fahrzeuge galt, die bis 31. Dezember 2021 angeschafft oder geleast werden, wurde bis 2030 verlängert. Diese Verlängerung betrifft zudem die Regel, dass Arbeitnehmer steuerfrei ein Dienstrad nutzen können.

 

 

Haben Sie Fragen zu den Veränderungen für 2020? Kontaktieren Sie Ihren Ansprechpartner oder schreiben Sie uns einfach eine Mail unter sales@medialine.ag. Wir unterstützen Sie dabei, Ihr Unternehmen startklar für das neue Jahrzehnt zu machen.

 

 

Über Medialine AG

Als Full-Service IT&C-Systemhaus steht die Medialine AG für maßgeschneiderte Lösungen für den Mittelstand. Seit über 15 Jahren verlassen sich Kunden auf Expertise und Know-how in den Bereichen IT&C Infrastructure, Managed & Cloud Services sowie Business Solutions. Heute betreut die Medialine AG hunderte mittelständische und große Unternehmen mit Premium IT-Services. Durch die bundesweite Ausrichtung profitieren die Kunden von einem engen Netz von Vertriebs- und Technikressourcen, mit der eine optimale Servicebetreuung vor Ort ermöglicht wird.

Kontakt:

Saskia Brose

Marketing/PR

Mail: saskia.brose@medialine.ag

Tel: +49 6751 – 85378-0

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