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Modernes Arbeiten 2 –Wie wollen wir kommunizieren?

Die Gesellschaft und die Arbeitswelt unterliegen einem ständigen Wandel. Technischer Fortschritt, Globalisierung, demografischer und institutioneller Wandel haben die Voraussetzungen des Arbeitsmarkts grundlegend verändert. Heute wollen wir fragen: Wie wollen wir in Zukunft kommunizieren?

 

Als Teil der gesellschaftlichen Entwicklung ist auch eine ständige Veränderung der Kommunikation beobachtbar. Die Sprache verändert sich, sowie die Wege und die Art der Kommunikation. Die Entwicklung der Kommunikation war schon immer sehr eng mit dem technischen Fortschritt und der Fähigkeit der Menschen mit den neuen Möglichkeiten umzugehen, verknüpft. Lange Zeit war Lesen und Schreiben den Adligen und einigen Mönchen und Nonnen vorenthalten. Bis zur Erfindung des Drucks mit beweglichen Lettern von Johannes Gutenberg, war es nur möglich Texte handschriftlich zu verfassen und zu verbreiten. Informationen und Neuigkeiten wurden noch von Boten übermittelt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde dann das Telefon erfunden, welches es möglich machte über eine gewisse Distanz miteinander zu kommunizieren. Und nun?
Das Internet und der rasante technische Fortschritt verändern unsere Kommunikation grundlegender als jedes Medium zuvor. Kommunikation ist unabhängig von Zeit und Raum geworden. WhatsApp, Facebook, Instagram sowie Twitter und Skype haben das klassische Telefon längst abgelöst. Das Smartphone ist aus dem Alltag der Menschen nicht mehr wegzudenken und bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Kommunikation. Bisher haben diese Möglichkeiten jedoch hauptsächlich Einzug in den privaten Alltag der Menschen erhalten, während sich viele Unternehmen mit der Modernisierung des Arbeitsplatztes noch schwertun. Die Akzeptanz der Technik in der Bevölkerung ist jedoch da  60% der deutschen Beschäftigten glauben, dass die moderne Technik die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmen erhöhen würde und dass die digitale Transformation mehr Spaß bei der Arbeit bringt sowie sich positiv auf die Work-Life-Balance auswirkt.

 

 

Doch wie genau soll der Modern Workplace aussehen?
„Work is a thing to do, not a place to go“ heißt es in einem aktuellen Imagefilm zu Microsofts Allround-Tool Office 365. Dieser Satz beschreibt die neue Philosophie, die das Arbeiten der Zukunft prägt, ziemlich passend. Arbeit soll, wie die Technik es heute ermöglicht, ebenso unabhängig von Zeit und Raum sein wie die Kommunikation im privaten Bereich. Studien gehen davon aus, dass in Zukunft verstärkt kreative Fachkräfte benötigt werden und deutlich mehr in Gruppen zusammen gearbeitet wird. Gerade diese Gruppenarbeiten sind sehr kommunikativ und profitieren am meisten vom technischen Fortschritt. Jeder soll, sofern es die Form der Arbeit ermöglicht, vom Ort seiner Wahl und im Idealfall auch zur Zeit seiner Wahl, seine Arbeit erledigen können. Internationale Grenzen sollen dabei ebenso wenig eine Rolle spielen, wie die Form des Endgeräts. Die Idee: Jeder aus einem Projektteam kann von unterwegs oder von dem Ort, an dem er am kreativsten und besten Arbeiten kann, unkompliziert an der Gruppenarbeit teilhaben. In der universitären Arbeit wird das bereits umgesetzt. An der Hochschule in Mainz werden beispielsweise Projekte durchgeführt mit vier Teilnehmern aus vier verschiedenen Ländern. Über Videokonferenzen und gemeinsame Dokumente wachsen hier die Projekte persönlich unbekannter Menschen zusammen. Um solche Projekte auch in Unternehmen umsetzen zu können, müssen jedoch die Voraussetzungen geschaffen werden. Der moderne Arbeitsplatz ist daher vor allem ein digitaler Arbeitsplatz, denn nur die Digitalität ermöglicht es zeitgemäße und moderne Arbeitsweisen umzusetzen. Modernes Arbeiten ist also geprägt von Kreativität und Teamwork, von der Freiheit von jedem Ort und jedem Endgerät teilhaben zu können, von der Möglichkeit externe Fachkräfte in ein Projekt einzubinden, sowie von Transparenz. Umgesetzt werden soll das alles mit Chats, Videokonferenzen virtuellen Gruppenarbeitsräumen und Cloudlösungen. Um die neue Philosophie mit Leben zu füllen und die Arbeitswelt der Zukunft in Unternehmen nachhaltig umzusetzen, gilt es die richtige Abstimmung zwischen Soft- und Hardware zu finden sowie die Grundwerte der Unternehmensidentität zu definieren. Jedes Unternehmen muss für sich die Frage beantworten: Wie möchte ich kommunizieren?

 

 

Was gilt es zu beachten?
Viele Ansätze von modernem Arbeiten sind schon in der Umsetzung. Die Unternehmen wollen mit der technischen Entwicklung gehen und deren Möglichkeiten nutzen. Ein großes Thema, welches auch viele Entscheider in den Unternehmen beschäftigt ist das der Sicherheit. Bei all dem Hype um neue Möglichkeiten gilt es die Sicherheit der Unternehmensdaten sicherzustellen. In Unternehmen ist noch häufig das Medium der Mail das vorrangige Kommunikationsmedium. Daher sollten Unternehmensdaten stets verschlüsselt sein und diese gilt es besonders zu schützen. Die Entscheidung welche Applikationen und Tools Einzug in den Unternehmensalltag erhalten, sollte also bedacht getroffen werden. Es sollte nicht der zweite vor dem ersten Schritt gemacht werden. Die Politik versucht die Datensicherheit im Netz mit der DSGVO zu garantieren. Diese Ausarbeitung ist aber lediglich der erste Versuch der Politik, die neuen, unbegrenzten Möglichkeiten des Web 2.0 zu regulieren. Diese in Unternehmen umzusetzen, fällt vielen aber nicht gerade leicht. Medialine-Experte für den Modern Workplace Armin Kobler beobachtet dazu „eine große Lücke zwischen der DSGVO und der Realität“, und führt aus: „Applikationen und Tools werden von den Unternehmen genutzt, ohne dass die Verschlüsselung und damit die Sicherheit der Daten ausreichend gewährleistet ist. Es muss eine Balance zwischen Funktionalität und Sicherheit gefunden werden. Aktuell sehe ich bei der Sicherheit jedoch den deutlich höheren Handlungsbedarf.“ Deswegen gilt es für viele Unternehmen die neuen Vorgaben der DSGVO nun umzusetzen und ihre Aktivitäten passend abzusichern. Lösungen sind 2-Weg-Authentifizerungen, die Man-in-the-Middle-Verschlüsselung, die Trennung von privaten und betrieblich genutzten Endgeräten und beispielsweise die Sicherung der Daten durch die Standortbestimmung. So registriert das Endgerät beispielsweise von welchen Orten im Regelfall gearbeitet wird. Werden nun Daten von einem gänzlich neuen Ort abgefragt, schlägt das System an.

 

 

Fazit
Der moderne Arbeitsplatz bietet unbegrenzte Möglichkeiten und mit diesen ebenso unbegrenzte Herausforderungen, die es als Unternehmen zu meistern gibt. Von möglichen Tools und Applikationen über die Ermöglichung moderner Arbeitszeitmodelle. Internet und Globalisierung verändern das Mindset der Menschen und damit auch die Vorstellung und Philosophie von Arbeit. Diese großen Veränderungen gilt es als Unternehmen anzunehmen. Die Umsetzung der technischen Möglichkeiten und die Anpassung an den Zeitgeist wird ein sehr wichtiger Faktor sein um die Fachkräfte der Zukunft für sein Unternehmen zu begeistern. Doch auch hier heißt es einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Ein nachhaltiges Konzept, welches Sicherheit und Flexibilität bietet, gilt es zu finden. Die Risiken eines erheblichen finanziellen Schadens und des Imageverlustes im Falle eines Datenverlustes ist die Herausforderung, mit denen Unternehmen täglich zu kämpfen haben.

 

 

Sie interessieren sich für moderne Arbeitsweisen und die Möglichkeiten des Modern Workplace? Kontaktieren Sie Ihren Ansprechpartner bei Medialine oder schreiben Sie uns einfach eine Mail an sales@medialine.ag

 

 

Über Medialine AG

Als Full-Service IT&C-Systemhaus steht die Medialine AG für maßgeschneiderte Lösungen für den Mittelstand. Seit über 15 Jahren verlassen sich Kunden auf Expertise und Know-how in den Bereichen IT&C Infrastructure, Managed & Cloud Services sowie Business Solutions. Heute betreut die Medialine AG hunderte mittelständische und große Unternehmen mit Premium IT-Services. Durch die bundesweite Ausrichtung profitieren die Kunden von einem engen Netz von Vertriebs- und Technikressourcen, mit der eine optimale Servicebetreuung vor Ort ermöglicht wird.

Kontakt:

Saskia Brose

Marketing/PR

Mail: saskia.brose@medialine.ag

Tel: +49 6751 – 85378-0

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