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Im Interview: Tim Bamberger

Neben seiner erfolgreichen Ausbildung als IT-Systemkaufmann bei Medialine absolviert unser Dualer Student Tim Bamberger das Studium der Wirtschaftsinformatik. Im vergangenen Semester hat er über das Erasmus-Programm in Haarlem in den Niederlanden studiert. In diesem Interview erzählt er uns, wie er dazu kam und welche Erfahrungen er in seinem Auslandssemster gesammelt hat.

 

ML: Hallo Tim! Du hast bei Medialine bereits deine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann erfolgreich abgeschlossen und absolvierst zeitgleich das Studium der Wirtschaftsinformatik. Das vergangene Semester hast du über das Erasmus-Programm in Haarlem in den Niederlanden studiert. Wie ist diese Entscheidung bei dir gereift?
TB: Der erste Gedanke dazu kam tatsächlich auf dem Rückweg von unserer Medialine Skifreizeit 2017, als ich mich mit unserem CEO Martin Hörhammer über das Thema unterhielt und er mir von seinem Auslandssemester als Student erzählte. Er hatte mir ans Herz gelegt mich dazu mal zu informieren und so hatte ich mir zumindest mal den Gedanken mitgenommen mich im Laufe meines Studiums mit dem Thema zu beschäftigen.

 

 

ML: So ein Auslandssemester ist ja auch ein großes Abenteuer und es gibt viel zu organisieren. Wie hast du dich auf dieses Kapitel deines Lebens vorbereitet und warum hast du dich für Haarlem entschieden?
TB: Die Vorbereitungsphase für das Auslandssemester startete mit der ersten Infoveranstaltung an der Hochschule in Mainz. Hier wurde der grobe Ablauf erklärt und uns Entscheidungshilfen an die Hand gegeben, die bei der Auswahl einer Partnerhochschule sowie bei der Beantwortung vieler Fragen helfen sollten. Ich hatte meine Auswahl dann auf drei Hochschulen begrenzt und wurde dann Haarlem zugeordnet. Anschließend wurde in Absprache mit dem International Office und dem Studiengangsleiter ein Learning Agreement erstellt, welches die Anerkennung der Kurse für die Rückkehr im Voraus regelt. Hierbei war viel Rücksprache mit der Hochschule Mainz sowie mit der „InHolland“ Hochschule Haarlem nötig. Aufgrund verschiedener Organisationen der Universitäten war es leider nicht möglich alle Kurse wie geplant auch in Mainz einzubringen. So habe ich im Endeffekt ein reines Marketingsemester absolviert, was mir jedoch auch sehr viel Spaß gemacht hat.

 

 

ML: Wie waren deine ersten Eindrücke als du in Harleem angekommen bist?
TB: Als Neuankömmling in Haarlem wurde ich, wie die anderen Teilnehmer auch, von der Masse an neuen Gesichtern, Namen und verschiedenen Studienrichtungen erstmal erschlagen. Wirklich zu Hause fühlte ich mich, als einer von vielen in der Masse an neuen Leuten, vorerst nicht und so hatte ich zu Beginn das Gefühl es würde eine große Herausforderung werden sich hier einzuleben. Trotz guter Englischkenntnisse hatte ich anfangs eine gewisse Blockade offen auf die Leute zuzugehen. Als ich dann aber verstanden hatte, dass wir ja alle das gleiche Problem hatten, änderte sich das. Mir wurde recht schnell klar, dass Offenheit und Interesse an den Geschichten, Kulturen und Lebensumständen der Anderen gefordert war und so entwickelten sich über die Zeit immer bessere Kontakte zueinander. Diese Kontakte und Verbindungen wurden auch durch gemeinsame Ausflüge nach Lissabon und Berlin gestärkt. So sollte ich nach den kleinen anfänglichen Problemen noch eine tolle Zeit haben und viele Kontakte knüpfen.

 

 

ML: Es war also nicht ganz einfach, aber die Mühen wert. Was hat das Leben in Haarlem nach den anfänglichen Schwierigkeiten dann doch noch so lebenswert gemacht?
TB: Das Leben in Haarlem habe ich als wirklich sehr positiv empfunden. Zwischen der Strandstadt Zandvoort und der niederländischen Hauptstadt Amsterdam gelegen, kann Haarlem als idealer Standort bezeichnet werden um niederländische Kultur, Einwohner und Natur kennenzulernen. Per Zug oder Fahrrad waren sowohl Strand oder atemberaubende Parkanlagen, als auch Amsterdam, einfach und schnell zu erreichen. Haarlem selbst verfügt über eine schöne, traditionelle Innenstadt, die mit diversen Cafés, Bars, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten alles bietet, was das Herz begehrt. Außerdem kann man in und um Haarlem zahlreiche Aktivitäten wahrnehmen. Wir waren beispielsweise wandern im Nationalpark, haben dort einen Tag am See verbracht oder eine Bootstour unternommen. Allgemein waren wir viel mit dem Fahrrad unterwegs.

 

 

ML: Das klingt nach einer spannenden Zeit. Wie warst du für die Zeit des Semesters untergebracht? Wie und wo hast du gewohnt?
TB: Ich habe in einem Studentenwohnheim gelebt, welches von der Universität selbst empfohlen wurde. Das Gebäude liegt direkt neben der Hochschule und ist ein Studentenwohnheim extra für Studienanfänger und Austauschstudenten. Da Studentenwohnungen in Haarlem wirklich selten und oft sehr teuer sind, wohnten nahezu alle anderen Erasmus-Studenten in diesem Wohnheim und so diente es oft als gemeinsamer Treffpunkt. Vom Wohnheim aus konnte man die Stadtmitte, diverse Parkanlagen oder den Nationalpark mit Badesee angenehm mit dem Fahrrad erreichen.

 

 

ML: Jetzt haben wir bisher hauptsächlich über dein Sozialleben in Haarlem gesprochen. Wie war denn die Universität und das Studium?
TB: Das Hochschulgebäude ist nett gelegen, sauber, modern und bietet verschiedene Lernmöglichkeiten, Computerpools und viele weitere Dinge, die das studentische Herz so begehrt. Auch in den Vorlesungen und Seminaren war soweit alles in Ordnung. Allerdings war die Mentalität der niederländischen Professoren für mich sehr ungewohnt. Zum einen brachten sie uns eine Offenheit entgegen, die es ermöglichte sie schnell als Person selbst kennenzulernen, zum anderen wurde bei der Erklärung von Kursdetails und -anforderungen ein eher sparsamer Informationsaustausch betrieben, was mich und die anderen Erasmus-Studenten teilweise vor große Herausforderungen stellte, da oft unklar war, was denn von uns konkret verlangt wurde. Alles in allem bin ich aber durchaus zufrieden, da ich alle anvisierten Kurse bestanden habe und auch wie vereinbart anerkannt bekomme.

 

 

ML: Was nimmst du von der Zeit in Haarlem mit nach Deutschland und was kannst du davon persönlich aber auch für deine Arbeit bei Medialine lernen?
TB: Was ich auf jeden Fall mitgenommen habe und was für mich auch das absolute Highlight dieser Zeit ist, sind die vielen neuen Freunde, dich ich in Haarlem gefunden habe.  Zum Ende des Auslandssemesters fiel der Abschied von den neu gewonnen Freunden sehr schwer. Gleichzeitig freue ich mich aber auch über neue Freunde in Frankreich, der Ukraine, England, den USA, Spanien und vielen anderen Ländern, zu denen weiterhin Kontakt besteht und die für die kommenden Jahre dafür sorgen werden, dass Städte auf der Liste meiner Reiseziele weit nach oben gerutscht sind, an die ich teilweise nicht einmal gedacht hatte. Zudem nehme ich aus dieser Zeit ganz viele Erfahrungen mit, die mich persönlich enorm weitergebracht haben. An den Herausforderungen dieser Zeit bin ich gewachsen und das wird mich sowohl im privaten, als auch im beruflichen Bereich immer begleiten.

 

 

ML: Wie würde für dich das Fazit deines Auslandssemesters ausfallen?
TB: Abgesehen von den beschriebenen Komplikationen an der Hochschule selbst stellt der Auslandsaufenthalt für mich einen meiner schönsten und besten Lebensabschnitte da. Viel stärker als das erlernte Wissen aus den Kursen an der Partnerhochschule wiegen für mich die Erfahrungen, die ich in Bezug auf mich selbst, zwischenmenschliche Beziehungen und andere Kulturen gemacht habe. Ich würde ein Auslandssemester nahezu uneingeschränkt weiterempfehlen und bin sehr glücklich mich für diese Option in meinem Studium entschieden zu haben.

 

 

ML: Vielen Dank für das Gespräch und die spannenden Einblicke in deine Zeit in den Niederlanden.
TB: Sehr gerne!

 

 

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Über Medialine AG

Als Full-Service IT&C-Systemhaus steht die Medialine AG für maßgeschneiderte Lösungen für den Mittelstand. Seit über 15 Jahren verlassen sich Kunden auf Expertise und Know-how in den Bereichen IT&C Infrastructure, Managed & Cloud Services sowie Business Solutions. Heute betreut die Medialine AG hunderte mittelständische und große Unternehmen mit Premium IT-Services. Durch die bundesweite Ausrichtung profitieren die Kunden von einem engen Netz von Vertriebs- und Technikressourcen, mit der eine optimale Servicebetreuung vor Ort ermöglicht wird.

Kontakt:

Saskia Brose

Marketing/PR

Mail: saskia.brose@medialine.ag

Tel: +49 6751 – 85378-0

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