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Im Interview mit Samuel Corzilius

Unser heutiger Gesprächspartner ist Samuel Corzilius. Er absolviert bei uns die Ausbildung zum IT-Systemkaufmann und hat sich zeitgleich für ein Studium an der Fachhochschule Mainz entschieden. Wir haben mit ihm über seine ersten Eindrücke bei uns, seine Ziele und die Doppelbelastung von Ausbildung und Studium gesprochen.

 

ML: Hallo Samuel! Wir wollen heute über deine Ausbildung und deine Zeit bei Medialine sprechen. Vielen Dank, dass du dir dafür Zeit genommen hast. Du machst bei uns seit August 2018 eine Ausbildung zum IT-Kaufmann und hast zeitgleich ein berufsbegleitendes Studium, nämlich den Bachelor of Science in Wirtschaftsinformatik, begonnen. Wie würdest du deine ersten Monate bei uns beschreiben?

SC: Sehr spannend. Ich habe bisher schon sehr viel Neues gelernt und lerne auch jeden weiteren Tag dazu. Ich habe mir vor dem Start der Ausbildung und dem Studium etwas Sorgen gemacht, dass ich nicht genug Wissen im IT-Bereich mitbringe, aber das hat sich glücklicherweise überhaupt nicht bestätigt. Ich bin sehr wissbegierig und kann mich zum Glück immer darauf verlassen, dass ich neue Dinge recht schnell lerne. Zudem hatte ich hier von Anfang an sehr gute Leute um mich herum, die mir viel beibringen und von denen ich sehr viel lernen kann.

 

ML: In welchem Bereich bist du bei Medialine tätig?
SC: Ich bin in den Bereichen Business Solutions, ECM und ELO Support tätig.

 

ML: Du hast gerade gesagt, dass du Angst hattest, nicht genug Vorwissen zu haben. Welche Gedanken haben dich da geplagt?
SC: Man weiß ja vorher nicht was der Betrieb oder die Uni, bzw. die Hochschule für Erwartungen haben oder was sie grundsätzlich an Wissen voraussetzen und da habe ich mir eben meine Gedanken drüber gemacht. Das gilt besonders für das Studium, weil mein Vorwissen in IT doch beschränkt war. Ich wusste wie so ein PC aufgebaut ist, ich hatte aber zum Beispiel keine Ahnung was genau eine IP-Adresse ist. Heute kann ich das schon ziemlich gut erklären. Grundsätzlich kann ich sagen, dass ich mir nicht so viele Gedanken hätte machen müssen.

 

ML: Hast du denn das Gefühl, das deine Kommilitonen mit mehr Wissen gestartet sind?
SC: Nein, ich denke ich bin da ziemlich im Durchschnitt.

 

ML: Und wie kam bei dir die Entscheidung zustande, dass du eine Ausbildung im IT-Bereich machen willst?
SC: Ich habe Freunde, die haben sich PCs selbst zusammengebastelt, das habe ich zwar nie selbst gemacht, aber der Kontakt war so schonmal da. Außerdem habe ich viele Videospiele gespielt und hatte einfach schon immer eine Faszination dafür, wie das Konstrukt dahinter funktioniert und wie das System dahinter aufgebaut ist. Das ist für dich als Anwender ja nicht sichtbar, sondern nur spürbar. Die Möglichkeiten der IT-Branche finde ich sehr spannend und das weckte auch mein Interesse für das Duale Studium in diesem Bereich.

 

ML: Du hast dich für das Modell mit Ausbildung und Studium gleichzeitig entschieden. Was waren da deine Beweggründe?
SC:Die Entscheidung zum dualen Studium war für mich ziemlich einfach: Ich finde ein Vollzeitstudium zu theoretisch. Dort fehlt meinerseits der praktische Teil und ich glaube, dass man deswegen nach einem dualen Studium besser ausgebildet ist. Genau dieser Theorie wollte ich entkommen, weil ich gerne Karriere machen will und das natürlich auch möglichst schnell. So habe ich, wenn ich fertig bin direkt zwei Abschlüsse und das hat mir gefallen. Ich habe schon in der Schule den Praxisbezug oft vermisst. Und das ist hier natürlich ganz anders. In der Uni haben wir Fächer wie Rechnernetze und Infrastruktur und da lernen wir wie ein PC aufgebaut ist, wie die Kommunikation über die Kabel funktioniert und vieles mehr. Alles was wir lernen, kann man anwenden.

 

ML: Das klingt sehr gut. Wie funktioniert dieses Modell genau?
SC: Ich bin als normaler Azubi angestellt. Dazu bin ich eben zeitgleich Student an der Hochschule in Mainz. Ich habe keine Schul- oder Uniblöcke, sondern das ist alles in die Woche integriert. Ich bin 4 Tage im Betrieb und habe 2 Tage Uni und/oder Schule. Donnerstags gehe ich von der Schule in die Uni und samstags habe ich den ganzen Tag Uni. Der Sonntag ist frei.

 

ML: Da hast du aber ein volles Programm zu bewältigen…
SC: Ja das stimmt. Man muss sich den Umfang schon bewusst machen. Das ist alles in allem eine 50-60 Stunden Woche. Das ist natürlich auch oft anstrengend, aber ich habe großen Spaß daran. Ich lerne wie gesagt jeden Tag etwas neues, habe in der Uni tolle Leute kennen gelernt und auch hier bei Medialine ein super Team vorgefunden. Alle Aufgaben, die mir aufgetragen werden gehe ich mit Freude an und ich freue mich darüber etwas lernen zu können.

 

ML: Du hast jetzt schon zweimal das gute Team bei Medialine erwähnt. Wie kann man sich das vorstellen?
SC: Marcel Hentschel ist unser Teamleiter und dadurch auch meine erste Ansprechstation, aber bei Fragen kann ich auch gerne zu Volkan oder anderen Kollegen gehen und die nehmen sich Zeit für mich und beantworten alle meine Fragen.

 

ML: Das klingt doch gut. Also bist du zufrieden mit deiner Wahl die Ausbildung bei der Medialine zu machen?
SC: Ja auf jeden Fall. Die Ausbildung, besonders die Zeit im Betrieb, ist sehr von Praxis geprägt. Genauso wie ich mir das erhofft hatte. Ich kontrolliere täglich bestehende Systeme auf ihre Funktionsweise, bearbeite Tickets und löse alles was so anfällt. Ich bin aktuell auch in einem Projekt frisch eingebunden, in dem ich mich um viele Dinge kümmere, wie beispielsweise die Grundinstallation oder die Abstimmung mit der externen IT. Kürzlich war ich erst für einen Workshop bei einem unserer Kunden. Zudem gibt es gewisse Aufgaben, für die wir Azubis quasi allein verantwortlich sind. Das betrifft die Poststelle und die Materialversorgung. Das muss klappen, ansonsten fällt es auf uns zurück. Aber es ist schön, von Anfang an Verantwortung übernehmen zu können und das Gefühl zu bekommen gebraucht zu werden. Das Studium ist ebenfalls total cool, die Hochschule Mainz bietet ein tolles Programm und wir haben sehr gute Professoren. Beispielsweise im Modul „Programmieren“. Da hatte ich vorher besonders Bedenken, da ich in der Schule in Informatik nicht gut war. Aber unser Professor geht auf alle Fragen mit Geduld ein, ist grundsätzlich sehr rücksichtsvoll und stellt Übungsaufgaben zu Verfügung, die einem das Lernen wirklich erleichtern.

 

ML: Gehen wir nochmal ein Stück zurück. Wie bist du auf Medialine aufmerksam geworden, warum hast du dich hier beworben und wieso ist deine Entscheidung dann auch zu Gunsten von Medialine gefallen?
SC: Aufmerksam geworden auf Medialine bin ich ehrlich gesagt über die Beratungsstelle vom Arbeitsamt. Ich habe mich dort bei der Jobsuche beraten lassen und bei den Broschüren und Jobangeboten, die mir dann zugeschickt wurden, hat die Anzeige von Medialine einfach herausgestochen. Ich habe mich dann bei mehreren Unternehmen beworben. Ich wollte nicht zu einem großen Konzern, weil ich dort das Gefühl habe unterzugehen. Ich wollte in den Mittelstand, wo ich mich wirklich einbringen kann und mir mehr Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. Als ich dann hier zu meinem Vorstellungsgespräch war, hat mich die lockere und nette Atmosphäre überzeugt. Ich habe mich mit den Leuten, mit denen ich das Interview geführt habe direkt wohl gefühlt. Im Vergleich mit den anderen Bewerbungsgesprächen habe ich mich hier deutlich am besten aufgehoben gefühlt. Das war dann im Endeffekt der ausschlaggebende Grund, warum ich mich für Medialine entschieden habe. Da bin ich für Ausbildung und Studium dann auch gerne nach Mainz gezogen. Ich fühle mich hier sehr wohl und bin froh, dass ich dadurch nicht täglich pendeln muss.

 

ML: Du bist einer der wenigen, die zeitgleich Einblicke in die Berufsschule und in die Hochschule bekommen. Welche Unterschiede bei den Inhalten zwischen Ausbildung und Studium sind dir bisher aufgefallen?
SC: In der Berufsschule werden wir hauptsächlich auf die Abschlussprüfung vorbereitet. Im Studium dagegen wird eine echte Grundlage für IT und Wirtschaft gelegt. Wir lernen beispielsweise wie Infrastruktur und anwendungsspezifische Systeme funktionieren. In der Firma arbeite ich in Projekten mit und übernehme die Aufgaben, die ich übernehmen kann. Dabei kommt immer wieder Neues hinzu, da meine Kollegen merken, dass ich mich weiterentwickle und immer mehr kann.Durch die immer neuen Aufgaben und die konkrete Mitarbeit in Projekten fühle ich mich involviert. Ich habe auch schon Kundenkontakt. Es sind also viele verschieden Facetten und ich bin froh, in diesem Modell viele verschiedene Dinge zu lernen.

 

ML: Du hast gerade die Vielfalt deines Modells herausgehoben. Gibt es trotzdem eine Sache, die dir besonders viel Spaß macht?
SC: Es ist blöd, dass jetzt als erstes zu nennen, aber ich habe wirklich tolle Leute kennen gelernt. Ich fühle mich absolut integriert und das ist schon schön. Ansonsten fällt es mir schwer eine besondere Sache herauszustellen. Es macht mir genau das Spaß was ich eben schon gesagt habe: Ich kann mich einbringen und viel lernen. Ich stehe morgens gerne auf und freue mich auf die Arbeit. Ich mag die Aufgaben, die ich begleite und die täglich neuen Herausforderungen. Es ist einfach die Gesamtsituation, die mich glücklich macht.

 

ML: Das freut uns. Wir haben eben schon mal über die Intensität deiner Ausbildung gesprochen. Darauf würde ich gerne nochmal zurückkommen. Hast du neben Ausbildung und Studium noch genug Zeit für dein Privatleben und deine Hobbys?
SC: Ja das habe ich, aber natürlich ist Freizeit ein knappes Gut und ich muss gewisse Einschränkungen machen. Aber daran habe ich mich gewöhnt. Ich glaube aber auch, man muss es wirklich wollen. Das sehe ich auch in der Hochschule. Die, die von Anfang an nicht so richtig Lust hatten, oder keinen Bock auf Hochschule am Wochenende, diese Leute haben es nicht lange geschafft. Es ist anstrengend und deswegen sollte man davon schon überzeugt sein. Und so ist es eben bei mir. Ich mach es total gerne, bin wissbegierig und habe Spaß an der Sache.

 

ML: Wenn wir das jetzt alles mal zusammenfassen: Was würdest du Leuten auf den Weg geben, die sich überlegen dein Programm mit Ausbildung und Studium anzugehen?
SC: Überlegt euch gut, ob ihr das machen wollt. Es ist definitiv viel Arbeit, anspruchsvoll und setzt auch eine gewisse Selbstdisziplin voraus, weil man immer am Ball bleiben muss. Die Erwartungen und der Anspruch sind durchaus hoch, aber wer Interesse an dem hat, was er machen will und wirklich lernen will, dem kann ich es nur empfehlen. Mir persönlich macht es, wie gesagt, großen Spaß.

 

ML: Würdest du die Ausbildung bei Medialine weiterempfehlen?
SC: Ganz eindeutig: Ja!

 

ML: Vielen Dank für deine Zeit Samuel und für den Einblick in deine Ausbildung bei Medialine.
SC: Sehr gerne!

 

 

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Über Medialine AG

Als Full-Service IT&C-Systemhaus steht die Medialine AG für maßgeschneiderte Lösungen für den Mittelstand. Seit über 15 Jahren verlassen sich Kunden auf Expertise und Know-how in den Bereichen IT&C Infrastructure, Managed & Cloud Services sowie Business Solutions. Heute betreut die Medialine AG hunderte mittelständische und große Unternehmen mit Premium IT-Services. Durch die bundesweite Ausrichtung profitieren die Kunden von einem engen Netz von Vertriebs- und Technikressourcen, mit der eine optimale Servicebetreuung vor Ort ermöglicht wird.

Kontakt:

Saskia Brose

Marketing/PR

Mail: saskia.brose@medialine.ag

Tel: +49 6751 – 85378-0

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